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Geschichte
 

Junge Berufsleute spenden parkinsonkranken Älteren Lebensqualität

Der Verein ehemaliger Lehrlinge der HUBER+SUHNER AG hat am letzten Samstag der Parkinson-Selbsthilfegruppe Gossau-Flawil-Herisau einen Freudentag beschert. Er lud PatientInnen und deren pflegende Angehörigen zu einer Schifffahrt auf die Mainau ein.
Der Verein ehemaliger Lehrlinge der HUBER+SUHNER AG blieb auch dieses Jahr seiner Idee treu, aus dem von allen Mitgliedern beigesteuerten „Sozial-Fünfliber“ einen Freudentag für benachteiligte Menschen zu gestalten. Diesmal kam die Parkinsonpatienten- Selbst-hilfegruppe Gossau-Flawil-Herisau zum Zug.
Der Präsident Hans-Peter Manser und eine Vorstands-Delegation des Ehemaligen-Vereins begleiteten Patienten und deren pflegende Angehörige persönlich auf ihrer Reise mit Bus und Bodenseeschiff auf die Blumeninsel, die sich unterstützt von strahlendem Sonnenschein von ihrer besten Seite präsentierte. Von Pro Senectute Gossau massgeblich mitgestaltet, gedieh der Ausflug zu einem fröhlichen, unbeschwerten Erlebnis mit Leckerbissen für Auge, Gemüt und Gaumen.
Der Tag wird allen Eingeladenen in bester Erinnerung bleiben. Er machte auf sympathische Weise manifest, dass es auch im Internet-Zeitalter junge Berufsleute gibt, die sich Zeit nehmen und Mittel einsetzen, um durch Krankheit benachteiligten Älteren Lebensqualität zu spenden. Die Parkinson-Selbsthilfegruppe Gossau-Flawil-Herisau und mit ihr die Vereinigung Parkinson Schweiz danken dem Verein der ehemaligen H+S-Lehrlinge herzlich.

Ausflug zur Baustelle des Lötschberg Basistunnels

03.06.2006

Pfingstsamstag 2006 und der erste schöne Samstag in diesem bisher verregneten Jahr. 36 Mitglieder mit ihren Partnern, Kindern und Bekannten nutzen eine der letzten Gelegenheiten, diese imposante Baustelle besuchen zu können. Schon die Anreise ins Berneroberland war die Reise wert. Mit dem Zug und per Auto fanden wir individuell unseren Treffpunkt in Mitholz. Unser Vorstandsmitglied René Bänziger erwartete uns schon und gab uns vor den Führungen interessante Einblicke in das grösste Bauvorhaben der Schweiz. René arbeitet seit 2 Jahren bei Rhomberg Bahntechnik und zeichnet als Bauleiter verantwortlich für die elektrische Installation von der Belüftung über Beleuchtung bis hin zur Kommunikation im Tunnel und vieles mehr. Mit 200 km Niederspannungs-kabeln, 550 km Fernmeldekabeln (Lichtwellenleiter) und 100 km Hochspannungs-kabel gibt es einiges zu tun! Danach ging es in zwei Gruppen ins Tunnel, wo René uns während über einer Stunde ins innerste des Berges führte und wir den Fortschritt des Baus mit eigenen Augen bestaunen konnten. Ja bestaunen ist das richtige Wort. Die Logistik, die dahinter steckt um sicherzustellen, dass die richtigen Arbeiten zur richtigen Zeit ausgeführt werden können ist fast unvorstellbar. Enorme Mengen von Material müssen täglich in und aus dem Tunnel transportiert werden. Schienenabschnitte werden draussen vormontiert, im Tunnel mit Beton eingegossen und danach wird die endgültige Schiene mit einer Toleranz von weniger als 1 mm montiert. Die Länge der festen Fahrbahn beträgt 57 km. Ein Sicherheitskonzept wurde erstellt mit Kavernen und Rettungsstollen mit einem Überdrucksystem sowie Schleusen um bei einem Brand Menschen sicher retten zu können. Mit 133 Videoanlagen, 240 Brandmelde-Unterzentralen und 420 Handfeuerlöschern werden wir künftig sicher mit dem Zug durch diesen Tunnel reisen können! Ich freue mich auf die erste Fahrt! René Bänziger danken wir herzlich für die sehr kompetente und interessante Führung, die Organisation des Anlasses und die dafür eingesetzte Zeit.

Juni 2006, Hans Peter Manser