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Geschichte
 

GV ehemalige H+S Lehrlinge

23.11.2007

Zur diesjährigen Generalversammlung des “Club ehemalige HUBER+SUHNER Lehrlinge” trafen sich 55 Mitglieder bei der Firma Filtrox in St. Gallen. Zuerst wurden wir in die Geheimnisse der Firma eingeführt. Die Besichtigung könnte nicht spannender sein, Mikrofiltration im Bereich von 0.1 bis 10 Mikrometer ist eine Herausforderung.

Durch den offiziellen Teil führte der Präsident Hanspeter Manser. 7 Lehrabgänger haben den Weg an unsere Versammlung gefunden. Der Club zählt aktuell 241 Mitglieder. Als neues Ehrenmitglied wurde Peter Bartholdi mit grossem Applaus gewählt. Er war jahrelang der Leiter der Lehrwerkstätte und hat zahlreiche Lehrlinge in die Kunst der mechanischen Bearbeitung eingeführt. Für das nächste Jahr sind wiederum einige Aktivitäten geplant.

Zum ersten Mal wurden die Teilnehmer mit einem Nachtessen bezahlt aus der Vereinskasse belohnt. Zum Ausklang trafen sich einige zum Ausklang im Rechberg, der Geburtsstätte des Clubs.

Hilfe in schweren Stunden

Dez. 2007

Herisau. Der Verein der ehemaligen Lehrlinge der Huber+Suhner AG in Herisau sprach seinen diesjährigen «Sozial-Fünfliber» der Palliativ-Stiftung Herisau zu.

Neben dem Mitgliederbeitrag zahlt jedes Mitglied des Vereins ehemaliger Lehrlinge Huber+Suhner AG in Herisau noch fünf Franken zusätzlich in einen Sozialfonds. Mit den rund 1000 Franken unterstützt der Verein jedes Jahr ein gemeinnütziges Projekt aus der Region. Mit der Palliativ-Stiftung Herisau fiel dieses Jahr die Wahl auf ein recht junges Projekt. Der Präsident der Palliativ-Stiftung Herisau, Peter Schmid, erklärte in seiner Ansprache, wie wichtig solche Spenden seien, da nur durch diese Gelder eine unbürokratische und schnelle Hilfe möglich sei. Das unentgeltliche Angebot des Begleit- und Nachtwachendiensts für schwerkranke und sterbende Menschen in ihrem eigenen Zuhause kann nur solange angeboten werden, wie auch die finanziellen Mittel der Stiftung ausreichen. Bei Bedarf kann so ohne vorherige Kostenrücksprache mit Krankenkassen oder anderen Institutionen schnelle und unbürokratische Hilfe geleistet werden.

Unkomplizierte Hilfe

Obwohl ein Grossteil der Mitarbeiterinnen der Palliativ-Stiftung in der Krankenpflege ausgebildet ist, gibt es einige im Team, die keine Medikamente spritzen dürfen. Gerade die Patienten, die die palliative Betreuung zu Hause in Anspruch nehmen, sind aber auf Medikamente angewiesen. «Mit einer Morphiumpumpe könnte dieses Problem gelöst werden», sagt Cornelia Kühnis von der Spitex. Sie hoffe, dass für den Begleit- und Nachtwachendienst bald ein solches Gerät angeschafft werden könne.

Dieses Anliegen ist an Ort und Stelle auf offene Ohren gestossen. Hans Peter Manser, Präsident des Vereins ehemalige Lehrlinge Huber+Suhner Herisau, und René Schoch, Präsident der Huber+Suhner-Stiftung, beschlossen kurzerhand, diese Morphiumpumpe mit den nächstjährigen Spenden gemeinsam zu finanzieren. «Unseren <Sozial-Fünfliber> setzen wir am liebsten für solch konkrete Projekte ein», sagt Hans Peter Manser. Zu sehen, was ihre Spende bewirke, ein konkretes Projekt zu unterstützen, das sei bei ihrer Auswahl wichtig.

Auf dem letzten Weg begleiten

In den 599 Tagen ihres Bestehens hat die Palliativ-Stiftung Herisau während insgesamt 484 Stunden zwölf Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet und deren Angehörige in dieser schweren Zeit unterstützt.

Die Stiftung selbst beschäftigt kein eigenes Pflegepersonal, sondern arbeitet mit der Spitex Herisau zusammen. Dies bedingt im Moment, dass der Begleit- und Nachtwachendienst nur in Herisau angeboten werden kann. «Unsere Stiftung könnte im ganzen Kanton tätig sein. Für eine Ausdehnung bräuchten wir aber Partnerorganisationen wie die Spitex in anderen Gemeinden», erklärt Peter Schmid.