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Geschichte
 

Die Qualmenden Reifen erhalten drei Spielerkreuze

31.10.2012

Der Club der ehemaligen Huber+Suhner Lehrlinge kann Dank des Fünfliebers, welcher zusätzlich zum Mitgliederbeitrag erhoben wird, Projekte unterstützen. Von den über 200 Mitgliedern steht pro Jahr ein Betrag von zirka 1000 Franken zur Verfügung.

Die Qualmenden Reifen spielen in St. Gallen mit Elektrorollstühlen Unihockey. Die Mitglieder sind meist zerebral gelähmte Menschen. Die noch junge Sportart bedeutet für die Spieler als auch die Helfer einen hohen Aufwand. Auf Grund der starken Behinderung können nicht alle Spieler den Schläger mit der Hand halten. Für diese wird ein gemäss Reglement gefertigter Schläger fest an den Rollstuhl befestigt. Die Schläger müssen einzeln an den jeweiligen Rollstuhl angepasst und die Befestigung gebaut werden.

Durch die Spende der ehemaligen Huber+Suhner Lehrlinge und zusätzlichen einem zusätzlichen Beitrag aus der Huber+Suhner Stiftung ist es dem Verein Qualmende Reifen möglich für drei Spieler sogenannte Spielerkreuze zu beschaffen. In einem Training konnten sich der Präsident und Aktuar der ehemaligen Huber+Suhner Lehrlinge vom erfolgreichen Einsatz des Prototypen überzeugen. Mit grossem Eifer gehen die Spieler aufeinander zu und versuchen den Ball ins gegnerische Tor zu befördern. Wir wünschen den Qualmenden Reifen bei seinen Trainings und den Turnieren viel Erfolg mit den neuen Geräten.

Generalversammlung in der Strafanstalt Gmünden

23.11.2012

Aus der Einladung: Dieses Jahr gilt es ernst. Wir besichtigen die Strafanstalt Gmünden in Niederteufen. Die Führung ist faszinierend. Wir erhalten Einblick in die verschiedenen Zellen. Die Strafanstalt Gmünden ist eine offene Anstalt mit 53 Plätzen für männliche Insassen.Es werden Freiheitsstrafen gem. StGB Art. 74 - 92 vollzogen, jedoch nur für Verurteilte, die nicht als fluchtgefährdete und gemeingefährliche Gewaltverbrecher gelten. Zusätzlich werden Halbgefangenschaftsstrafen für die Dauer bis zu einem Jahr und Strafen im Arbeitsexternat nach den Richtlinien des Ostschweizerischen Konkordats vollzogen. Die Strafanstalt Gmünden gehört dem Ostschweizerischen Konkordat an. (Kantone ZH, GL, SH, AI, AR, SG, GR, TG).
1884 wurde die Zwangsanstalt in Gmünden für "liederliche und arbeitsscheue Männer" eröffnet.
1956 erfolgte der Beitritt zum Ostschweizerischen Strafvollzugskonkordat.
1963/64 wurde ein Neubau für den Normalvollzug erstellt und der Altbau saniert.
1994 bis 1998 wurde die Anstalt einer grossflächigen Renovation und Erweiterung unterzogen..
Im Anschluss an die Führung findet die Generalversammlung statt. Nach der Versammlung dürfen alle gehen, keiner muss bleiben. Es sind leider keine Zellen frei gewesen.
Den Apèro nehmen wir im Sägehüsli ein. Vier verschiedene Fondue werden uns in der Schauchäsi in Stein serviert. Zum Abschluss kann man sich noch mit Raclette den Magen vollhauen.